Nano-GCC / BOT
Aufbau eines GCC im Schnellstart: Aufwuchs auf 30 FTE in 6 Monaten
Beispiel eines US-basierten, internationalen Telekom-Unternehmens mit 9-stelligem Umsatz
Auf einen Blick
- Ausgangslage
- Schneller Kapazitätsaufbau in Indien aufgrund einer „Leave China“-Strategie
- Team
- Aufbau der ersten 30 FTE in 3 unterschiedlichen Teams in nur 6 Monaten
- Betrieb
- Lokales Management durch SpringUpLabs, fachliche Führung durch den Kunden
- Zielbild
- Aufbau von 65 bis 100 FTE bis zum Ende des dritten Jahres vereinbart
Zeitraum: Projekt läuft
Kennzahlen
Ausgangslage
Das US-basierte Telekommunikationsunternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern hat aufgrund der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China entschieden, die Forschungs- und Entwicklungsteams aus China und einem weiteren asiatischen Standort nach Indien zu verlegen. Dort befindet sich bereits eine Vertriebsorganisation des Unternehmens, der Aufbau eines R&D-Standortes auf der grünen Wiese kann aber nicht geleistet werden.
Das Unternehmen schließt daher, nach intensiver Recherche eines passenden Partners, einen BOT-Vertrag mit SpringUpLabs, der den Aufbau eines neuen Forschungsstandortes „as a service“ vorsieht, das heißt SpringUpLabs übernimmt nach Maßgabe des Kunden sämtliche Rekrutierungs-, Verwaltungs- und Betreuungsleistungen, während die Teams fachlich von den jeweiligen Linien-Heads des Kunden geführt werden. Als Basis der späteren rechtlichen Übernahme werden alle Mitarbeiter einer eigenständigen Gesellschaft zugeordnet, die dann komplett an den Kunden übertragen werden kann.
Team
Da der Übergang in die neue Situation fließend vonstattengehen und die indischen Teams schnell produktiv arbeiten, also direkt eine funktionale Teamgröße erreichen sollen, werden in rund 6 Monaten 30 Mitarbeiter aus den Bereichen Software, Embedded Software, Hardware und Testing gesucht, interviewt, ausgewählt und vertraglich angebunden. Es arbeiten 4 Recruiter auf SpringUp-Seite für das Projekt, wöchentlich werden Dutzende von CVs gescreent, etwa 50 Screening-Gespräche geführt und 5 bis 10 „Shortlist“-CVs mit dem Kunden ausgetauscht, aus denen dann die Kandidaten rekrutiert werden. Die Ansprüche des Kunden sind hoch, auf 4 Interviews kommt etwa 1 Hiring.
Betrieb
Die neuen Team-Mitglieder werden über den Standard-Prozess des Kunden wie eigene Mitarbeiter aufgenommen, direkt in die Prozesse und Arbeitsabläufe eingebunden und nach einer kurzen Schulungs- und Lernphase produktiv in die jeweiligen Teams integriert. Die Teams arbeiten vom Start weg unabhängig, mit eigenen Aufgabenpaketen, Timelines und KPIs. Die Sprints werden wöchentlich fachlich vor- und nachbesprochen, die Betreuung individueller persönlicher Fragestellungen im täglichen Betrieb findet durch die HR-Mitarbeiter von SpringUpLabs vor Ort statt.
Es wird ein wöchentlicher Lenkungskreis aufgesetzt, in dem das C-Level von SpringUpLabs und der verantwortliche Direktor auf Kundenseite das Projekt reviewen, aufkommende Fragen klären, Zielerreichung und KPIs besprechen und die weiteren Schritte bzw. Prioritäten festlegen.
Zielbild
Das durch SpringUpLabs aufgebaute indische GCC soll am Ende des dritten Geschäftsjahres mindestens 65 Mitarbeiter umfassen und volle eigenständige Produktivität zeigen, die im erfolgreichen Wettbewerb zu anderen Kundenniederlassungen steht. Weitere Verlagerungen aus internationalen Standorten nach Indien und ein Ausbau auf bis zu 100 Mitarbeiter sind im Gespräch.
Nach Ablauf des dritten Jahres kann der Kunde seinen „Call“ ausüben, um das aufgebaute GCC rechtlich zu übernehmen. Dafür wird die separate Gesellschaft, in deren Rahmen dieses GCC aufgebaut wurde, zu einer anfangs vertraglich fixierten Ablöse an das Kundenunternehmen verkauft und dort organisatorisch integriert.
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